Hartz IV – die leise Hinrichtung der Kikki W. und der Applaus der Masse

Mittwoch, 3.2.2016. Eifel. Wer mit Kikki W. Geiß telefoniert, wird überrascht sein. Sie gehört zu den Menschen, die ich per Facebook kennengelernt habe. Sie hatte eine – inzwischen geschlossene – Gemeinschaft mit dem Namen“die sterbende Frau in der Pampa“. Wie man seit ein paar hundert Artikeln von mir weiß, beobachte ich den Sektor Hartz IV sehr genau: es geht um die Zukunft meiner Kinder. Ich selbst habe nicht mehr viel davon, die aber: denen steht noch einiges bevor. Geht auch um das Schicksal des ganzen Landes, der Wirtschaftsgemeinschaft Bundesrepublik. Natürlich wissen wir, dass in Deutschland niemand auf der Straße leben muss – einmal abgesehen von Obdachlosen. Ach ja: diese Obdachlosen (die es ja eigentlich nicht gibt) – 240 000 Menschen in Deutschland haben keinen sicheren Wohnraum, 24000 leben nur noch auf der Straße, doch die Zahlen sind nicht sicher, nur geschätzt. Warum man in einem Land, dass eine riesige Behörde für Statistik beschäftigt, keine konkreten Zahlen über massiv hilfsbedürftige Menschen erhält, hat einen einfachen Grund (siehe Zeit):

„In der Antwort der Bundesregierung, die ZEIT ONLINE exklusiv vorliegt, lehnt die Regierung unter Federführung des Sozialministeriums eine Wohnungslosenstatistik ab. Sie verweist auf eine Anfrage von SPD, Grünen und Linken aus dem Jahr 2012 und sagt: „An den grundsätzlichen Einschätzungen hat sich nichts geändert.“ Eine Wohnungslosenstatistik sei nicht realisierbar, weil der „finanzielle und bürokratische Aufwand für die Einführung einer neuen Statistik auf Bundesebene mit sehr begrenzter Aussagekraft nicht zu rechtfertigen“ sei.“

Lebensgefahr für 24000 Menschen? Oder – langfristig – 240000? Kein Thema für die Bundesregierung. Das – schaffen wir nicht. Zuviel Aufwand. Interessiert auch keinen. Sollen die doch verrecken, die Verlierer. Tun die ja auch – ganz offen in Berlin am Kurfüstendamm, dem Herz der Republik, scheiden die dahin – möglicherweise erfroren, aber wen interessiert das schon wirklich (siehe Morgenpost). Müssen hunderte Menschen miterlebt haben – hippe, junge, erfolgreiche Selfmadestars, die die Straßen Berlins bevölkern, mit Steuermitteln reich gepumpte Abgeordnete, Banker mit dem Fachgebiet Steuerhinterziehung, Ministerialbeamte mit Luxuspensionen für die Ewigkeit, Lobbyisten mit Säcken voller Geld für Demokratieaushöhlung und was da noch alles so in der Hauptstadt einherschlendert: das neue Deutschland erinnert an ein Bild von Otto Dix – Großstadt – wo die Promis eiligst an den zerfetzten und zerschossenen, verstümmelten Kriegsveteranen vorbeiflanieren, um zu neuen Partyzonen zu gelangen.

Zurück zu Frau Kikki W.

In ihren Einträgen findet man viel Bitterkeit, Zorn, Wut – umso überrschander ist es, wenn man persönlich mit ihr spricht. Sie wirkt wie eine junge Frau mit gerade abgeschlossenem Einsersstudium, die einen fetten Vertrag mit der Deutschen Bank in der Tasche für – für die Filliale in New York natürlich. Einer der ganz wenigen Momente in meinem Leben, wo ich mich mal in der Einschätzung einer Person geirrt hatte. Trotz großer Not eine ruhige, klar denkende, bewusste Person vor mir zu haben, war eine Überraschung. In Wirklichkeit ist sie aber eine Frau, die vom „Sozialstaat“ zum Tode verurteilt wurde – was sie zu einem außerordentlichen Schritt veranlasste: sie ging mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit, weil sie seit dem 1.2.2016 als „unerwünschte Person“ kein Geld mehr bekommt. Ja – dieser Hilferuf ist mir dann aufgefallen – und ich möchte Ihnen diesen nicht vorenthalten:

So Leute ich sage es Euch wie es ist, finden wir nicht in Kürze ein neues zu Hause weit weg von diesem hier, dann war es das ….. Ich war eben mit den Hunden „ spazieren“ was ja eher einen Spießrutenlauf gleichkommt. Man hat sich was neues einfallen lassen, man versucht die Hunde zu provozieren, dass sie angreifen. Zum Glück hatte ich nur die dabei, die wirklich gelassen sind. Hintergrund ist klar, Hund greift an aggressiv muss weg.

Ich werde NIEMALS eines meiner Tiere im Stich lassen. Nur das alles hier hält man nervlich nicht mehr aus, abgesehen von den finanziellen Einbußen die man hier einem zumutet‘ indem man ihn einfach aushungern lassen will. Nein, ich beuge mich auch nicht und ich sage was ich denke und stehe dazu. Ich weiß viele können damit schwer bis gar nicht umgehen, aber es ist niemand gezwungen zu lesen was ich schreibe oder überhaupt sich meine Gesellschaft in irgendeiner Weise zu Gemüte zu ziehen.

Es geht hier nicht weiter. Seit mehr als einem Jahr habe ich hier gekämpft, gebettelt und versucht irgendwie raus zu kommen. Mir wurden mehr Steine in denWeg gelegt , als ein Steinbruch beinhaltet. Menschen haben mich gemobbt, den Tieren ihre Paten vergrault und alles versucht um mich schlecht zu machen. Hier vor Ort, werden Giftköder, Glas und anderes in den Garten geworfen, dass bezahlte Land einfach für sich beansprucht. Gedroht, Zaun kaputt gemacht, Reifen zerstochen . Das ist kein Leben und es interessiert evtl. niemanden , denn ich schreie hier gerade nach Hilfe für uns. Vielleicht bin ich kein guter Mensch, evtl. hin und wieder gemein und hässlich, aber ich bin zumindest authentisch und nicht so verlogen , wie so mancher hier. Ich heuchel auch nicht, mache keine traurigen Bilder meiner Tiere und bitte um Hilfe, nein denen geht es nunmal gut, solange wir zusammen sind.

Ich habe alles gegeben, mein letztes Hemd, alles verkauft, was nicht Niet- und Nagelfest war . Habe gehungert und verzichtet. Weder Klamotten noch Friseur geleistet. Ich will weder Dank noch Anerkennung, bekomme ich alles täglich durch die Vierbeiner.

Ich wehre mich gegen diese korrupten Verstrickungen zwischen Landrat, Gerichten , Vermieter, Nachbarn und dergleichen.

Habe Menschen die berühmt sind und sich immer hier stark für Tierschutz, Menschenwürde usw. machen gebeten, meine Gesuch nach einem zu Hause mal bei sich zu posten, damit viele Leute, denen doch sowas auch wichtig ist mitbekommen und evtl. irgendwer dabei ist, der ein kleines Haus mit Grundstück ohne Nachbarn hat, wo meine Tiere und ich endlich zur Ruhe kommen könnten, soll ja nicht mal umsonst sein. Aber nein, man predigt zwar immer seine guten Taten und wie sehr man sich einsetzt, aber sowas zu teilen wäre wohl unmöglich. Zumindest tut man es nicht und man reagiert auch nicht auf diese Bitten mit einem Wort. Okay, ändern kann ich das auch nicht, finde es nur traurig, kann nur versuchen alles zu tun. Andere meinen Kasse mit den Tieren machen zu können und bieten an “ auf ihre Kosten “ zu vermitteln. Leute hier lebt ein Rudel, das sich gegeneinander und vor allem miteinander hält . Alle haben schlimmes erlebt und das Rudel gibt Sicherheit und Frieden . Ich werde dieses Rudel was echt schön chaotisch ist nicht auseinander reißen. Und nein, ich poste nun auch keine mitleidsvolle Bilder, ich gebe auch keine persönlichen Daten raus. Wer mir ein zu Hause geben kann und will, der darf das gerne erfragen, aber bitte nicht hier die Leute, die einfach nur ihre Neugier stillen wollen, oder verzweifelt suchen womit man mir einen reinwürgen kann.

Meine Tiere haben weder gehungert, noch fehlt es Ihnen an Pflege oder sonstigen. Denn im Gegensatz zu ganz vielen anderen, gebe ich wirklich mein letztes Hemd für Tiere und dreimal für mein Rudel. Ich bin kein Schwätzer ich gebe sie auch nicht her, damit ich dann ein einfaches Leben führen kann. Das wäre für den einen oder anderen das sichere Todesurteil

Es ist verdammt viel Arbeit, jeden Tag, Woche, Monat, Jahr von früh bis spät, aber ich mache das sehr gerne und erhalte den schönsten Dank, denn dieses Rudel liebt mich wie ich sie. Also kommt bitte nicht mit Sprüchen von trennen oder sonstiges.

Sorry, wenn ich es so klar hier schreibe, aber ich habe die Nase voll, von all denen die zwar immer Fehler finden, aber wie man es besser machen kann , dazu fällt ihnen dann nichts ein.

WIR BRAUCHEN NUN HILFE VON DEN LEUTEN DIE AUCH HELFEN WOLLEN UND KÖNNEN.

ich habe mir die Finger wund gewählt und mit vielen Maklern und Vermietern gesprochen. Es ist für eine Einzelperson mit Tieren nahezu unmöglich etwas zum mieten zu finden. Heute erst sagte mir ein Makler, der sehr nett war, dass die Vermieter alle ihre Preise angezogen haben, weil der Staat ja gerne mehr zahlt für unsere Neubürger und wirtschaftlich gesehen verstehe ich das auch. Nur heißt es im Umkehrschluss, dass ich nichts finden werde.

Man meinte ich sollte kaufen…..klasse, mir gibt auch jede Bank direkt ein Darlehn. Klar ist eine Finanzierung günstig und die monatliche Belastung machbar, aber wir leben in Deutschland, da bekommt man nur Geld, wenn man welches hat und nicht wenn man es braucht.

Was suchen wir also ? Ein Wunder ….. Ein kleines Haus, das bitte Sanitäre Anlagen, Strom und ein dichtes Dach haben sollte. Einen Ofen oder Heizung ansich und was halt wichtig ist, Alleinlage mit Land drumrum, wo die Tiere laufen dürfen ohne wenn und aber. Sowas gibt es , teilweise für kleines Geld , aber wer nicht mal kleines Geld hat, weil er hier alles alleine stemmt, nun für den ist auch ein Euro unerreichbar.

Ich weiß nicht weiter . Ich finde keine Lösung mehr, keine Perspektive. Ein Investor, der sein Geld in Immobilien anlegen mag, das wäre der 6 er im Lotto, aber woher nehmen wenn nicht stehlen. Die Leute die ich von früher kenne , die schauen mich wegen meiner Lage kaum mit dem Hintern an. Ist halt so, ihr gutes Recht.

Ich kenne viele und doch niemanden.

Oder ich finde 50 Tsd. Leute die mir jeweils 2 Euro leihen, aber hier teilt ja kaum einer, wenn es nicht um was brisantes aus dem Mainstream geht. In Amerika würde man das hinbekommen . Nein , ich will gar keinen Besitz, ich will einfach ein zu Hause und Ruhe, mehr nicht. Ich brauche kein Eigentum . Was wir aber ganz dringend brauche ist ein zu Hause.

Also wer was tun kann, der tut es bitte und wer helfen will auch später irgendwie, sehr gerne . Wir sind glaube ich gar nicht so verkehrt. Auf keinen Fall reich an materiellen , denn da ist so gut wie nichts mehr , aber wir sind sehr reich an Liebe .

Wäre schön wenn das hier was bewirkt. lch weiß einfach nicht mehr weiter.

Die Geissleins ( Mensch und Tier mit Herz und Werten )

Das wäre schön: 50000 Leute, die ihr jeweils 2 Euro leihen. Gäbe es die – hätte Kikki ihr Haus. Ich kenne da eins, das ideal wäre – auch und gerade für ihre beruflichen Pläne. Doch ihre Erfahrungen mit ihren Mitmenschen sind da ganz anderer Art:

Ich bin für die meisten schuldig an meiner Lage und deswegen soll ich doch verrecken, so die Wahrheit dieser Gesellschaft. Das ich mich um Tiere kümmere, wofür andere sich bezahlen lassen , wird mir als Luxusleben ausgelegt und Dreistigkeit so leben zu wollen. Das ich hier ein einem Haus wohne ist direkt Luxus, oh sie fährt Auto, hat Internet, diese Betrügerin will sich von anderen Ihr tolles Leben bezahlen lassen. Ja, so redet man sich sein eigenes Gewissen wohl rein, denn nicht einer dieser Menschen hat mich je gefragt wie ich lebe, wie mein Tag aussieht, ich bin ein Luxus oder eine Schmarotzerin das Urteil über mich ist in dieser Gesellschaft gefallen und ich bin es müde zu widerlegen. Ich bin es leid, ich bin dieses Gehetze und gemobbe müde und am Meisten tut die Ignoranz weh, von Menschen die mich kennen von früher .

Ja – Kikki war nicht immer arm, doch ich traue mich das kaum noch zu schreiben. Wer um Hilfe ruft, bekommt heutzutage vor allem eins: tausend Richter (auch aus dem Lager der „Hartzer“), die erstmal alles genau wissen wollen, die prüfen wollen, ob es sich überhaupt um „schützenswertes Leben“ handelt, ein privater Volksgerichtshof der Hassfratzen, die vor allem eins vergessen haben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – jedenfalls in diesem Land. Aber darauf sind wohl erstmal alle richtig geil, wenn aktuell jemand am Boden liegt: drauftreten – und den „Existenzberechtigungsschein“ überprüfen. Wundert sich da jemand, dass es Menschen gibt, die sich „Antideutsche“ nennen?

Ich weiß: alle denken jetzt – Anwalt nehmen, durchpauken. Hat Kikki alles schon hinter sich, sie war sogar schon beim Bundesverfassungsgericht – das jetzt angeordnet hat, dass weitere Post von ihr nicht mehr beachtet wird. Ein weiter Weg für den Kampf einer Familie. Ja, es gibt auch Anwälte – Anwälte, die erleben durften, wie ihre verharzten Mandanten sich das Leben genommen haben und die deshalb nichts mehr mit dem Themenbereich Hartz IV zu tun haben wollen. Der Kniff, mit dem ihr jede Hilfe der Optionskommune entzogen wird, ist einfach – aber genial (und spart dem Staat viel Geld). Kikki wohnt in einem Haus, dass zu teuer ist, mit dem Partner angemietet, als es finanziell noch sehr gut ging – einem Partner, der fort war, als es schlechter ging: ein richtiger Fall unverschuldeter Not. Wir reden auch nicht über eine Luxusvilla, sondern über eine baufällige alte Ostfriesenhütte – Durchzug inklusive.

Die rechtliche Auseinandersetzung ist in Kikkis Internetauftritt fotografisch gut dokumentiert. Die List, mit der sich die Optionskommune ihrer Verantwortung entzieht, auch. In ihren eigenen Worten klingt das so:

Die begründen das indem sie meinen Antrag auf Bedarfsdeckung umwandeln in einen Antrag auf höhere Mietkosten. Das zum Zwecke, damit die Leute direkt sehen sollen, ah die Dame wohnt im Luxus und wir sollen den bezahlen. Sind ja nicht dumm und wissen wie sie es machen mit dem Bürger und dem Neid. Im Gesetz steht, das wer in Not gerät, 6 Monate Zeit bekommt diese zu beseitigen sonst wird reduziert. Das Urteil vom 09.02.2009 sagt, der tatsächliche Bedarf ist zudecken. Davon will aber keiner was wissen. Denn tatsächlich ist dieser Hartz Satz eine Pauschale. Das Verfassungsgericht hat damals gesagt, dass das Existenzminimum nicht bestimmt werden kann und somit hier diese Pauschale festgesetzt wird und Leute die mehr brauchen dies nachweisen sollen und dann bekommen. So die Theorie. Fernsehn, hatten wir schon die greifen dieses Thema nicht auf und Anwalt ebenso wenig. Diese Ratschläge kenne ich alle und laufen ins Leere. Habe schon alles versucht . Ich bekomme keine Leistungen , auch ein Darlehn wird abgelehnt . Gutscheine bekommst du nur wenn du sanktioniert bist, nicht wenn eine Totalversagung vorliegt. Mein Antrag liegt Gericht und Landrat vor, man entscheidet einfach nicht. Spielt auf Zeit .

Sie hat kein Recht auf Leistungen, weil sie Miete zahlt, die ihr nicht zusteht. Zahlt sie nicht, folgt die fristlose Kündigung, die Obdachlosigkeit, der Tod … wie bei dem Mann auf dem Kurfürstendamm. Wie oben geschildert ist der verantwortliche Landrat (Jurist, SPD) scheinbar nicht gewillt, hier der Not Abhilfe zu schaffen. Und außerdem … beseitigt sich dieses Problem ja auch von ganz allein. Ohne Geld. Da wir Obdachlose ja nicht zählen, verschwindet Kikki dann ja auch im Nichts … bzw. auf dem nach Behördenangaben sehr „entspannten Wohnungsmarkt“.

Was verdient eigentlich so ein Landrat? Es gibt da einen ganz mutigen, der das mal öffentlich gemacht hat: 8520,59 Euro im Monat (siehe: der gläserne Landrat). Dazu kommt eine Dienstaufwandsentschädigung, ein Dienstwagen mit Fahrer und eine Altersvorsorge, in deren Genuss man auch in sehr jungen Jahren kommen kann … wenn man nicht wiedergewählt wird. In Hessen reichen schon sechs Jahre als Bürgermeister, um Pensionen bis zu 4200 Euro Netto im Monat zu erhalten (siehe HNA). Für manche Dinge ist Geld da – für andere eben nicht. Kein Geheimnis ist, dass diese Pensionsansprüche (in Höhe von EINER BILLION EURO – siehe Wiwo) nicht mehr finanzierbar sind – doch davon müssen wir ein andermal reden.

Kikki hat konkrete (und realistische) berufliche Pläne für die Zukunft, kein Interesse, es sich in Hartz IV „bequem“ zu machen, braucht nur kurze Zeit Hilfe, um ein Zuhause zu finden. Eine Selbstverständlichkeit – in einem „Sozialstaat“. Jetzt aber … sieht es eher nach „Endstation Kudamm“ aus.

Ich nenne das … eine leise Hinrichtung. Kann mich halt noch daran erinnern, dass „Aushungern“ eine Kriegswaffe ist. Nun – diese Waffe wird gegen viele im Land eingesetzt, um sie zur Niedriglohnarbeit zu zwingen. Das ist ekelhaft, aber nicht neu. Wirklich widerlich jedoch … sind hier die Mitmenschen. Ich verstehe langsam, warum unzählige Frauen auf Scheiterhaufen brennen mussten … und denke, wir nähern uns vom Klima wieder diesen Verhältnissen an – mit großen Schritten.

Vielen Dank jenen, die sich auf Facebook nach der ersten Veröffentlichung bereit erklärt haben, eine kleine Spende zu schicken. Wie üblich waren es Menschen, die selbst so gut wie Nichts haben – dort ist Menschlichkeit noch nicht ganz ausgestorben. Hier für Euch – endlich eine Kontonummer:

Kerstin W. Geiß

IBAN: DE17285500000150406510

BIC. BRLADE21LER

Sparkasse LEERWITTMUND

Das Geld wäre nur für Kikki. Ihre Tiere werden durch Paten versorgt.

Als besonderen Leckerbissen: hier noch eine Antwort auf ihren Hilfeschrei:

sorry, wen ich auf dein schmarren, hier mich zu wort melde, schreib den scheiss doch in ein buch, und veröffentliche dies. dan hast auch paar Groschen. oder versuche es bitte mal mit arbeit, wer arbeiten will findet auch was. und keiner muss hier bei uns, auf der strasse liegen oder hungern. es ist nur peinlich was man auf facbock hier veröffendlich und schreibt. ich gebe dir ein guten rat. ziehe nach Ostdeutschland, da sind so viel Wohnungen leer, und auch mit Tieren findest du eine sichere billige bleibe. den wie du schreibst, einfach herrablassend und Bettelbriefe.

Ja – bildungsferne Schicht im Einsatz … bei der Sozialhygiene, bzw. auf der Jagd nach unwertem Leben, das weg kann. Noch Fragen?

Im Gegensatz zu den durchschnittlich über tausend Leuten, die meine täglichen Gedankensplitter und Naturaufnahmen auf FB gratis konsumieren, interessierten sich für das Schicksal der sterbenden Frau in der Pampa gerade mal 239. Trotzdem schreibe ich das hier nochmal mit Kommentar, weil es für zukünftige Generationen archiviert werden sollte, damit klar ist „WIR HABEN VON ALL DEM NICHTS GEWUSST“ zählt diesmal nicht.

http://www.nachrichtenspiegel.de/2016/02/03/hartz-iv-die-leise-hinrichtung-der-kikki-w-und-der-applaus-der-masse/comment-page-1/#comment-26567

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