RETTE DIE FOODSHARING FAIR-TEILER: GEGEN STAATLICH VERORDNETE VERSCHWENDUNG

An: Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw, Senator Thomas Heilmann, Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne und die Sprecher*innen für Verbraucherschutz Irene Köhne, Claudio Jupe, Dr. Turgut Altug, Dr. Klaus Lederer, Simon Kowalewski

 

Wir fordern den Erhalt der foodsharing Fair-Teiler und die sofortige Rücknahme der intransparen- ten und unter grober Missachtung des Verhältnis-mäßigkeitsprinzips getroffenen Entscheidung der Berliner Lebensmittelaufsichtsbehörden zur Ein- ordnung unserer privaten Übergabeorte als “Lebensmittelbetriebe”! 

Die damit verbundenen Auflagen zwingen uns zur Schließung unserer öffentlich zugänglichen Fair-Teiler und stehen unserem ehrenamtlichen Engagement, wie auch der erklärten Absicht der Bundesregierung, die Lebensmittelverschwen- dung deutlich zu reduzieren, grundsätzlich ent-
gegen. Sorgen Sie gegebenfalls für die Konkre-tisierung und Differenzierung der Gesetzgebung, wenn in der Hauptstadt im Gegensatz zu ande- ren Bundesländern keine Ermessensspielräume bestehen. 

Erarbeiten Sie mit foodsharing zusammen einen Leitfaden, der die Lebensmittelsicherheit im Um-
gang mit den Fair-Teilern sicherstellt, ohne die 
Rettung und Weitergabe von Lebensmittel zu erschweren oder zu behindern!

Warum ist das wichtig?

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ethisch problematisch. Sie schädigt auch die Umwelt durch unnötige Ressourcenver-nichtung und trägt dadurch zur Klimaerwärmung bei – eine Be- drohung, die weitaus realer ist, als ein theoretisches Gefahren-potenzial, das durch kurzfristig zwischengelagerte Lebensmittel 
in einzelnen, dezentral aufgestellten Kühlschränken denkbar ist.  Als mündige VerbraucherInnen wollen wir selbst entscheiden, was wir essen und welche Risiken wir dabei als Privatpersonen außer-
halb des gewerblichen Umgangs mit Lebensmitteln für vertretbar halten. Im Gegensatz zu den öffentlich gewordenen Lebensmittel-skandalen kommerzieller Lebensmittelbetriebe ist es im Zusam-menhang mit unseren Fair-Teilern noch nie zu einer Gesundheits-gefährdung gekommen – trotz mehrerer tausend Tonnen Lebens-mittel, die seit Bestehen des foodsharing- Netzwerkes gerettet
und verzehrt wurden. Ein mit führenden Akteuren der Lebensmit-telaufsicht konzipiertes Regelwerk sorgt für angemessene hygie-
nische Standards und umfassende interne und gegenseitige Kon- trolle, die im Eigeninteresse aller FoodsharerInnen liegt. 

Doch selbst weitreichende Kompromissvorschläge bis hin zum Angebot einer vorsorglichen Sicherung der Fair-Teiler durch Schlösser wurden von Berliner Bezirksvertretern ohne Dis-
kussion abgelehnt. Eine bereits zugesagte, konstruktive Zusam-menarbeit mit foodsharing hat nie stattgefunden, auch wurde jegliche Akteneinsicht oder schriftliche Ausfertigung der behörd-lichen Entscheidung bis zuletzt verweigert. Dieses unverhältnis-mäßige Vorgehen der Berliner Ordnungsämter ist für uns inak-
zeptabel und steht in direktem Widerspruch zu den in anderen Bundesländern genutzten Spielräumen, die das EU- Lebensmit-telhygienerecht aus gutem Grund vorsieht, um auch in Sonder-fällen praktikable und dennoch verantwortbare Lösungen zu ermöglichen. 

Die wegweisende und sich weltweit verbreitende soziale Innovation der Fair-Teiler hat als konkreter Schritt in eine nachhaltig wirtschaftende, zukunftsfähige Gesellschaft Ihre umfassende politische Unterstützung verdient!

Handeln Sie JETZT und sorgen Sie bitte für den Erhalt der Fair-Teiler!

Weitere, aktuelle Informationen finden Sie unter https://foodsharing.de/fairteilerrettung

Wie die Unterschriften übergeben werden

Wir möchten die Unterschriften persönlich übergeben. Darüber hinaus zählt jede persönliche noch so kleine Beschwerde Mail bei den Verantwortlichen!
Mehr dazu hier: https://foodsharing.de/fairteilerrettung


PETITION-HIER UNTERSCHREIBEN BITTE!DANKE!
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